Nachhaltige Hundehaltung – die ultimative Liste mit 27 praktischen Tipps & Tricks  

Denkst du darüber nach, einen Hund anzuschaffen oder bist du bereits Hundehalter und willst dein Leben mit Hund nachhaltiger gestalten? In beiden Fällen bist du hier richtig! Denn hier bekommst du praktische Tipps für die ressourcenschonendere Hundehaltung, die mit kleinem Aufwand große Wirkungen erzielen.

  1. Umweltbewusstere Hundehaltung – einfacher als gedacht
    1. Halsband, Leine, Geschirr
    2. Näpfe
    3. Hundebett, Kissen und Decken
    4. Puppy Pads
    5. Hundekot
    6. Kotbeutel
    7. Transportbox
    8. Hundetaschen
    9. Maulkorb? Besser als Maßanfertigung
    10. Spielzeuge und Sportgeräte
    11. Bürsten, Kämme, Krallenzange
    12. Gebraucht kaufen und verkaufen
    13. Gassigänge nachhaltiger gestalten
    14. Futter nachhaltiger gestalten
    15. Fleischanteil reduzieren
    16. Große Packungen kaufen
    17. Sammelbestellungen
    18. Regional kaufen
    19. Selbst anbauen
    20. Vielseitige Fütterung
    21. Barfen
    22. Kochen
    23. Leckerlis selber machen
    24. ABAM-Methode
    25. Gesundheitsvorsorge
    26. Risiken meiden
    27. Nachhaltiger Putzen
  2. Leben mit Hund nachhaltiger gestalten – einfacher als gedacht

Umweltbewusstere Hundehaltung – einfacher als gedacht

Befürchtest du, dass du für nachhaltigere und ressourcenschonendere Hundehaltung große Veränderungen anleiern und auf vieles verzichten musst? Weit gefehlt. Mit kleinen Änderungen kannst du deinen ökologischen Fußabdruck als Hundehalter erheblich verkleinern.

Tatsächlich solltest du keine Hauruck-Aktion starten und radikale Umstellungen vermeiden. Denn gehst du schrittweise vor, stehen die Chancen besser, dass du die neuen Gewohnheiten langfristig beibehältst.

Fangen wir direkt an, und zwar damit, die Ausstattung für deinen Hund nachhaltig zu gestalten.

Halsband, Leine, Geschirr

Halsband, Geschirr und oder Leine benötigt dein Hund täglich und das ein Hundeleben lang. Kauf also:

  • Modelle aus natürlichen Materialien, wie Leder, Kork, Baumwolle oder Naturtau
  • hochwertige Ausführungen mit langer Lebensdauer
  • Stücke ohne Kunststoff
  • verstell- und damit anpassbare Varianten

Für Welpen und Junghunde im Wachstum kannst und solltest du diese Faktoren ebenfalls berücksichtigen und die Stücke entweder aufbewahren oder im Anschluss spenden, verkaufen oder verschenken.

Näpfe

Nachhaltige Hundehaltung bedeutet, auf Kunststoff zu verzichten, wo auch immer es möglich ist. Wähle für Wasser und Futter daher lieber Näpfe aus Edelstahl, Glas oder Keramik. Diese lassen sich einfacher reinigen, sind langlebiger und bei Schäden sinnvoller recycelbar.

Hundebett, Kissen und Decken

Plüsch mit Kunstfasern und synthetischer Füllwatte sind gleich aus mehreren Gründen weit entfernt von nachhaltig. Besser sind wiederum natürliche Materialien bei Bezug und Füllung oder Füllmaterialien, die langlebig sind.

Ist ein Hundebett mit dicker Füllung oder eine orthopädische Variante nicht nötig und ist dein Hund klein? Dann schau dich bei Neuanschaffungen ruhig mal beim Babyzubehör um. Nestchen aus Baumwolle sind nicht nur nachhaltiger, pflegeleicht und in der Regel maschinenwaschbar. Sie sind auch günstiger und dadurch ideal für das Sparen bei der Hundehaltung.

Puppy Pads

Ihr seid noch mitten im Stubenreinheitstraining oder dein Hund ist leicht inkontinent? Puppy Pads sind in beiden Fällen eine sinnvolle Lösung. Entscheide dich dabei für die nachhaltige, wiederverwendbare Variante und nimm Abstand von den Wegwerf-Unterlagen. Damit schonst du gleichzeitig dein Budget.

Dasselbe Prinzip gilt auch für die Einlagen bei Schutzhosen während der Läufigkeit und für Rüdenbinden oder Hundewindeln.

Hundekot

Hundekot liegenzulassen ist keine Option. Zwar kann kompostierter Hundekot als Dünger dienen, sicher und verwendbar ist er jedoch erst nach dem Zersetzungsprozess. Davor ist er lediglich eine Tretmine, die potenzielle Risiken mit sich bringt und erschreckend langsam verrottet.

Kotbeutel

Unterwegs agierst du nachhaltiger, wenn du biologisch abbaubare Kotbeutel verwendest. Im eigenen Garten oder in der Nähe von Biotonnen hast du zudem die Möglichkeit, deinem Hund das Geschäfteverrichten auf Kommando oder an einem festen Ort beizubringen. Stehst du beim Aufsammeln direkt neben der Tonne, reicht zum Entsorgen Zellstoff oder Papier aus.

Transportbox

Für die Sicherheit im Auto, das Tragen von Welpen, Senioren oder Kleinsthunden gehören eine stabile Transportbox und Hundetaschen oder -rucksäcke zur unerlässlichen Ausstattung.

Mach einen Bogen um alles mit Kunststoff und Kunstfasern. Ganz abgesehen von der fehlenden Nachhaltigkeit fallen diese sehr schnell Hundezähnen zum Opfer. Wähle eine Box aus Metall.  

Hundetaschen

Verfolge hier die gleiche Herangehensweise und wähle Hundetaschen aus Naturfasern mit Reißverschlüssen und Schnallen aus Metall. Alternativ kannst du ein Tragetuch für deinen Hund verwenden, das nach dem gleichen Prinzip wie ein Babytragetuch funktioniert.

Maulkorb? Besser als Maßanfertigung

Selbst wenn dein Hund die liebste, geduldigste und unbissigste Seele aller Zeiten ist, ein Maulkorb kann in den verschiedensten Situationen nötig werden. Beispielsweise beim Tierarzt, weil dein Hund Schmerzen oder Angst hat, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Urlaub.

Varianten aus Leder und Metall als Maßanfertigung sind nachhaltiger, sicherer und komfortabler. Dazu haben Sie einen höheren Wiederverkaufswert und lassen sich nachträglich besser anpassen.

Spielzeuge und Sportgeräte

Folge den oben genannten Prinzipien. Naturmaterialien statt Kunstfasern und Kunststoff. Ob es sich um Stofftiere, Zergel oder die Slalomstangen für das Agility handelt: Plastik ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern wird auch schnell brüchig und stellt dann ein enormes Verletzungsrisiko dar.

Mit ein wenig Kreativität kannst du zusätzlich Geld sparen. Zergel lassen sich beispielsweise einfach aus alten Kleidungsstücken knoten. Plüschtiere für Kinder aus Naturmaterialien sind meist günstiger als Spielzeug für Hunde. Mit Pflanzstäben aus Metall kannst du Slalomstäbe ersetzen oder Cavaletti-Training durchführen, und auch Hürden lassen sich leicht daraus bauen.

Bürsten, Kämme, Krallenzange

Die richtige Fell- und Krallenpflege ist unerlässlich für deinen gesunden Hund. Viele billige Utensilien wie Kämme, Bürsten und Krallenzangen haben jedoch zumindest Kunststoff-Komponenten. Die verkratzen schnell, werden mit der Zeit spröde und brüchig.

Nachhaltiger für dein Leben mit Hund ist es, direkt auf hochwertige Ausstattung zu setzen. Pflegezubehör aus Metall und Holz ist deutlich haltbarer und liegt zusätzlich meist besser in der Hand.

Gebraucht kaufen und verkaufen

Langzeithundehalter kennen das Problem: Das eine Hundebett war nur innerhalb der ersten Tage toll, seither steht es ungenutzt rum. Seit dem Wechsel des Autos passt die Transportbox nicht mehr rein, und der Junghund ist doch noch aus dem Geschirr gewachsen.

Ob Hundebuggy oder Ballwerfer: Schau dich vor Anschaffungen in den Kleinanzeigen oder in Hunde-Apps um. Verkaufe, verschenke oder spende, was du selbst nicht mehr benutzt oder was deinem Hund nicht mehr passt.

Gassigänge nachhaltiger gestalten

Nicht nur bei der Hundehaltung in der Stadt setzen sich viele Halter täglich ins Auto und fahren erstmal Kilometer um Kilometer bis zur Gassistrecke. Von Nachhaltigkeit ist das ganz weit entfernt und oft noch nicht einmal nötig.


Denn, so denkt mancher Mensch, der Hund bräuchte dringend ständige Abwechslung. Natürlich ist es schön, gelegentlich in den Wald, zum See oder in ein anderes Naherholungsgebiet zu gehen. Tag für Tag eine halbe Stunde zu fahren, geht allerdings einfach nur bei der Bewegungszeit für deinen Hund ab.

Möchtest oder musst du aufgrund deiner Wohnlage raus aus der Stadt oder ein Stück weiter weg? Dann helfen die folgenden Tipps dabei, trotzdem nachhaltiger vorzugehen.

  • Fahr, falls möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Nutz die Strecke zum zusätzlichen Gehen und Trainieren.
  • Leg dir einen Hundeanhänger oder Hundebuggy zu.
  • Nutze bei kleinen Hunden einen Fahrradkorb.
  • Gründe eine Fahrgemeinschaft.

Futter nachhaltiger gestalten

Einer der größten Einflüsse auf den ökologischen Fußabdruck ist das Füttern von Fleisch, aber auch der Transport und das Aufkommen von Verpackungsabfall entscheiden darüber, ob die Fütterung mehr oder weniger nachhaltig ist. Weil gleich mehrere Kriterien eine Rolle spielen, ergeben sich daraus auch mehrere Möglichkeiten für die ressourcenschonendere Hundehaltung.

Fleischanteil reduzieren

Viele Futtermittelhersteller werben damit, dass ihre Produkte einen besonders hohen Fleischanteil aufweisen. Für die gesunde Ernährung von Hunden ist dieser aber gar nicht nötig und in einigen Fällen sogar schädlich. Viele Hunde kommen besser zurecht, wenn sie weniger Fleisch erhalten.

Dazu ist sogar die vegetarische und selbst eine vegane Fütterung möglich. ABER: Nimm bei der Entscheidung dafür eine professionelle Futterberatung in Anspruch. Damit stellst du sicher, dass es nicht zur Unterversorgung kommt.

Große Packungen kaufen

Vor allem die Kombination aus einem Hund und Fütterung mit Dosenfutter bringt viel Abfall hervor. Noch schlimmer ist es, wenn du einen kleinen Hund hast und zu kleinen Dosen, Schalen und Sachets greifst. Denn das Verhältnis zwischen dem Verpackungsmüll und den kleinen portionierten Mengen ist am ungünstigsten.

Besser: Kauf größere Packungen, portionier sie und frier die Portionen, falls nötig, ein. Das lässt sich auch auf Trockenfutter und Leckerlis übertragen. 

Sammelbestellungen

In deiner Familie oder im Freundeskreis werden mehrere Hunde gehalten? Bestellt Hundefutter und Co. gemeinsam. Dadurch reduzierst du Transportwege und Müllaufkommen. Und oftmals sogar die Kosten, wenn Mengenrabatte angeboten werden.

Regional kaufen

Hausschlachtungen, Fleischer, Bauern, Jäger, Fischer oder Angler – Gemüse, Fleisch und Fisch regional und direkt beim Verkäufer oder Produzenten zu beziehen, lässt Verpackungen auf ein Minimum schrumpfen, geht oftmals mit höherer Qualität einher und kann sogar günstiger sein.

Gib beim Kauf an, dass du für deinen Hund unterwegs bist. Oftmals bieten Produzenten oder Verkäufer dann „Schlachtabfälle“ günstiger an oder verschenken sie gelegentlich sogar, wenn sie anderenfalls in den Müll wandern würden.

Selbst anbauen

Rehrücken und Kaninchenkeulen lassen sich im eigenen Garten zwar nicht ziehen, dafür kannst du selbst auf einem kleinen Balkon oder ganzjährig in der Wohnung Obst und Gemüse anbauen. Balkon oder Indoor-Gardening sei Dank, schonst du durch den eigenen Anbau mittel- und langfristig deine Haushaltskasse und sparst bei der Hundehaltung an der richtigen Stelle.

Du benötigst dafür nur:

  • Samen oder Jungpflanzen
  • Erde
  • Pflanzgefäße
  • Wasser
  • Dünger oder Kompost
  • ausreichend Licht

Gut geeignet für deinen Hund und den ganzjährigen Anbau in den eigenen vier Wänden sind:

  • Beeren
  • Brokkoli
  • Fenchel
  • Gurken
  • Kräuter
  • Salat
  • Säulenobst
  • Spinat
  • Zucchini

Fang klein an und investier in eine Pflanzenlampe, die im Idealfall von Solarmodulen betrieben wird. Zieh Pflanzen vertikal, um weniger Standfläche zu verbrauchen und mehr anbauen zu können.

Vielseitige Fütterung

Mal Dose, mal Trockenfutter, mal Flockenfutter, mal roh, mal gekocht, mal Fleisch, mal Fisch, mal vegetarisch, mal vom Tisch – eine abwechslungsreiche Fütterung hat zahlreiche Vorteile. Dein Hund wird besser mit Nährstoffen versorgt, weist ein gesünderes Darm-Mikrobiom auf und du beugst Futtermüdigkeit vor. Ganz abgesehen davon verträgt dein Hund mehr, wenn du auf eine Monofütterung verzichtest.

Was hat das mit nachhaltiger Hundehaltung zu tun?

  1. Gesunde Hunde sind nachhaltiger.
  2. Du kannst bei der Futterwahl freier und nachhaltiger entscheiden.
  3. Du kannst regionaler und verpackungsärmer kaufen.  

Barfen

Barfen – also Rohfütterung – kommt ohne Kochen aus. Verwendest du frische Zutaten, kommt es sogar ohne oder mit deutlich weniger Verpackungsmaterialien aus.

Kochen

Du kochst für dich? Koch für deinen Hund mit. Oder betreib Meal Prep für deinen Hund. Indem du größere Mengen Futter vorkochst und im Anschluss einfrierst oder durch Einkochen konservierst, hast du den praktischen Vorteil, jederzeit Portionen fertig und parat zu haben.

Leckerlis selber machen

Trockenfleisch, Hunde-Smoothies, Hunde-Eis, Hundekekse – Leckereien und Trainings-Leckerlis für deinen Hund selbst zuzubereiten ist einfach, schnell, günstig und nachhaltig. Wenn du es richtig angehst.

Alternativ kannst du Kaukram und Co. wiederum in sehr großen Packungen kaufen und einfrieren oder bei großen Gebinden auf Sammelbestellungen setzen.

ABAM-Methode

Die ABAM-Methode für Hunde wird als revolutionär bezeichnet, dabei ist sie so einfach wie alt. Die Abkürzung steht für:

Allesfresser

Bekommen

Alles

in

Maßen

Vereinfacht gesagt, bekommen Hunde bei der ABAM-Methode als Basis hochwertiges Hundefutter und ansonsten alles vom Tisch ab, was für sie geeignet ist. Und das ist erstaunlich viel.

Das können Kartoffeln und Quark sein, aber auch das gelegentliche Stück Pizza, Salat oder Pommes, Nudeln mit Sauce oder Eintopf. Solange keine für Hunde giftige Lebensmittel enthalten sind und das Essen nicht extrem scharf gewürzt ist, tust du deinem Vierbeiner damit nicht nur geschmacklich einen Gefallen.

Und warum ist die ABAM-Methode nachhaltiger?

Weil du dabei weniger Hundefutter und somit in der Regel weniger Fleisch verfütterst. Du kochst zudem nicht extra für den Hund, verbrauchst also auch weniger Energie.

Gesundheitsvorsorge

Gesundheitliche Probleme erfordern Fahrten zum Tierarzt, medizinische Versorgung und oft medikamentöse Behandlungen. Das gilt erst recht, wenn die Probleme schon längere Zeit bestehen.

Deutlich nachhaltiger ist es, Gesundheitsvorsorge zu betreiben und den Tierarzt ebenso wie Medikamente seltener in Anspruch zu nehmen. Zu den nötigen Maßnahmen gehören:

  • abwechslungsreiche Fütterung
  • ausreichend Bewegung
  • ausreichend Ruhe
  • Fellpflege
  • Impfungen
  • jährliche Check-ups
  • Pfotenschutz
  • Schutz vor Flöhen und Zecken
  • Zahnpflege

Such bei Problemen zudem frühzeitig den Tierarzt deines Vertrauens auf. Je zeitiger eine nötige Behandlung erfolgt, desto höher stehen die Erfolgschancen und umso weniger Aufwand fällt für gewöhnlich an.

Risiken meiden

Jeden Sommer wieder werden Hunde im Auto gelassen, die bei kühlerem Wetter nicht einmal mitgenommen werden. Jeden Sommer wieder rennen Hunde bei hohen Temperaturen neben dem Fahrrad oder laufen über viel zu heißen Asphalt. Die häufigen Folgen sind Hitzschlag, Kreislaufkollaps, Dehydrierung und verbrannte Ballen. 

Jeden Winter wieder treten unzählige Fälle von Schneegastritis auf, weil Halter ihre Hunde Schnee fressen lassen. Pfoten weisen Risse oder Geschwüre auf, weil der Pfotenschutz und die Pflege fehlen. Hunde erkranken an Blasenentzündungen oder Erkältungen, weil auf wärmende Mäntel verzichtet wird oder die Vierbeiner auf kalten Böden sitzen müssen.

Stöckchen zu werfen, ist ebenso gefährlich wie Leckerlis im Gras suchen zu lassen oder den Hund ohne Leine zu führen. All diese Risiken sind bekannt. Dennoch werden sie immer wieder eingegangen.

Und wieder die Frage: Was hat das mit nachhaltiger Hundehaltung zu tun?

Stirbt der Hund im Auto direkt an einem Hitzschlag oder wird beim Sprung vors Auto direkt getötet: nichts. In allen anderen Fällen führt das riskante und fahrlässige Verhalten zu dringend nötigen und oft aufwendigen Behandlungen. Chirurgische Eingriffe, Medikamente, stationäre Aufnahme, wiederholte Fahrten zum Tierarzt – all das vergrößert deinen ökologischen Fußabdruck.

Unfälle und Krankheiten lassen sich selbstverständlich nicht immer vermeiden. Du kannst die Gefahr dennoch senken, indem du unnötige Risiken nicht eingehst.

Nachhaltiger Putzen

Hunde erhöhen den Putzbedarf. Nicht nur während der Erziehung zur Stubenreinheit. Fellhaare, Pfotenabdrücke, Blut während der Läufigkeit, gelegentliches Erbrechen oder Durchfall, der nicht mehr bis draußen warten konnte oder ein hormonell verwirrter Rüde, der im Rausch sein Bein an der Couch hebt – all das sind normale Vorfälle, mit denen du rechnen musst.

Statt ständig zu saugen und zu aggressiven Mitteln zu greifen, die schwer abbaubar sind, helfen dir die folgenden Tipps für nachhaltigere Hundehaltung weiter:

  1. Verwende biologische Enzymreiniger. Diese sind umweltschonender, beseitigen Gerüche und Flecken gründlicher.
  2. Kehre mit einem Silikonbesen, bevor du saugst. Dadurch sinkt dein Stromverbrauch.
  3. Polstermöbel und Kleidung kannst du mit einem leicht angefeuchteten Latex-Handschuh enthaaren.
  4. Bürste und bade deinen Hund regelmäßig und gründlich. Dadurch reduzierst du das Haar- und Schmutzaufkommen.
  5. Setze generell auf umweltfreundliche Putz- und Waschmittel.
  6. Achte bei Hundebetten und Liegeplätzen auf waschbare Bezüge und Unterlagen.  
  7. Betreibe regelmäßig Pfotenpflege, kürze das Pfotenfell und nutze Pfotenschuhe. Dadurch trägt dein Hund weniger Schmutz in die Wohnung.

Leben mit Hund nachhaltiger gestalten – einfacher als gedacht

Seltener zum Gassigehen fahren, bei der Fütterung mehr auf die Verpackungen achten und falls möglich weniger Fleisch füttern – schon hast du deine Hundehaltung nachhaltiger gestaltet. Kommen dazu noch ein vorsichtiger Umgang, angepasste Pflege und die Wahl nachhaltiger, langlebiger Hundeausstattung schonst du Ressourcen, dein Budget und hältst deinen Hund gleichzeitig gesünder.

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